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Pressemitteilung
Linz:
Der Strünzerkeller und die Stadt Linz schreiben eine ungewöhnliche Tätigkeit aus - Bis zum 06. September bewerben

"Gestatten, Strünzer", ein galanter Herr verneigt sich und überreicht seine Visitenkarte, heißt die ankommenden Gäste mit seinem ganzen Charme willkommen, beglückwünscht sie zur Wahl ihres Reiseziels, das er mit den schönsten Worten beschreibt. Die Gäste sind angetan von soviel Aufmerksamkeit und freuen sich, dass sie der Strünzer höchstpersönlich in Empfang nimmt und begleitet. So soll es künftig am Rheinufer zugehen. Der Strünzerkeller und die Stadt haben einen außergewöhnlichen Posten zu vergeben. Wer wird der Strünzer sein? Das soll ein Wettbewerb klären, für den man sich ab sofort bewerben kann.

Der noch Gesuchte soll die Stadt repräsentieren, die Gäste begrüßen, sie aufmerksam machen, auf das was es in Linz an Erlebens- und Sehenswerten gibt, sie durch die Stadt führen. Neben einem Herz für Linz sollte er auch genügend Zeit mitbringen, denn die Arbeitszeiten sind flexibel, mal am Tag, mal abends, aber auch an Wochenenden. Kommunikationsfreudigkeit ist Voraussetzung für den echten Strünzer. Pfiffig, verschmitzt, charmant sind weitere Attribute, die Stadtbürgermeister Adi Buchwald dem Vorzeige-Strünzer zuordnet. "Eine tolle PR-Idee von den Initiatoren des Strünzerkellers", sagt der Stadtchef. "Einfach ein toller Typ", urteilt Karl-Heinz Ziebarth über den Strünzer. Der 67-jährige Maler aus Bad Breisig hat die Strünzer von der anderen Rheinseite lange betrachtet und ihren Protagonisten dann auf einem Ölgemälde fixiert. Ein pfiffiges Kerlchen, er hat kein Geld, aber dafür die rheinische Fröhlichkeit. Hemd und Fliege sind etwas groß geraten, die Jacke eingelaufen und die Hosenbeine großspurig lang. Er versprüht Lebensfreude und Sympathie. Mit Melone und ähnlich wie auf dem Bild soll der lebendige Strünzer eingekleidet werden, wohl aber mit einer besser sitzenden Uniform.

Immer vor Augen haben werden dieses Bild die Bescher des Strünzerkellers, dessen Wiedereröffnung im Haus Bucheneck in Kürze bevorsteht. An Ort und Stelle enthüllte Stadtbürgermeister Adi Buchwald das Ölgemälde in Anwesenheit des Malers und war voll des Lobes, wie gut dieser den Strünzer getroffen hat.

Nun muss nur noch die Person gefunden werden, die den Strünzer von Amts wegen verkörpert. Alle, die sich berufen fühlen, sollten sich bewerben. Die Bewerbung muss mit einem Foto des Kandidaten, nebst Lebenslauf und einer persönlichen Aussage, warum er sich für den Geeigneten hält, versehen sein.
Einsendeschluss an die Stadtentwicklungs- und Touristikgesellschaft Linz am Rhein mbH, Heike Euskirchen, Marktplatz 14, 53545 Linz am Rhein, ist der 6. September.
Die aus den Bewerbungen ausgesuchten Kandidaten sollen dann schon für den 11. September zu einer persönlichen Vorstellung vor einer fachkundigen Jury geladen werden. Adi Buchwald und Heike Euskirchen hoffen auf eine rege Beteiligung und fordern auf, sich zu beteiligen.
"Nur Mut!"

Bildunterschrift:
So oder so ähnlich wie auf diesem Bild soll der Linzer Strünzer aussehen, stellt sich Maler Karl-Heinz Ziebarth (r.) vor. Er brachte das Ölbild mit der Linzer Symbolfigur jetzt an Ort und Stelle, wo Stadtbürgermeister Adi Buchwald (l.) es enthüllte. So ähnlich wie auf dem Bild soll auch der leibhaftige Strünzer daherkommen, der als Bereicherung des Tourismus jetzt vom Strünzerkeller und der Stadt gesucht wird. Das Ölgemälde bekommt seinen Ehrenplatz im Linzer Strünzerkeller, dessen Wiedereröffnung in Kürze bevor steht.

Heike Euskirchen
Geschäftsführung
Tourist-Information Linz am Rhein

Rathaus am Markt D-53545 Linz / Rhein
Telefon 02644.19433 + 02644.981125
Telefax 02644.981126

Internet: http://www.linz.de