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Der Mönch und die Jüdin

Der Linzer Thomas Görden liest am Freitag, 6. Juni 2008, aus seinem neuesten Roman

LINZ. Das Rheinland im Jahre 1146. Als es den jungen Mönchsnovizen Konrad nach Köln verschlägt, gerät sein Leben aus den Fugen: Er lernt die bezaubernde Jüdin Hannah kennen - und plötzlich zweifelt er an seiner Berufung.

Dies sind die Grundlagen, aus denen der Linzer Schriftsteller Thomas Görden ("Schattenwölfe", "Die Krypta") seinen neuen Roman "Der Mönch und die Jüdin" zusammengesetzt hat. Auszüge aus seinem Werk trägt der Linzer Romancier und Kulturpreisträger 2006 der Stiftung "Stadtsparkasse Linz am Rhein - der Stadt Linz am Rhein im Rahmen einer Lesung am Freitag, 6. Juni 2008, 19.30 Uhr, im Sitzungssaal des Historischen Rathaus Linz vor.

Gördens` Roman "Der Mönch und die Jüdin" beinhaltet alle Zutaten, die Liebhabern historischer Romane schmecken: Ehe Konrad sich über seine Gefühle klar werden kann, geraten Hannah und ihre Familie in tödliche Gefahr. Fanatische Wanderprediger schüren ein Pogrom gegen die Kölner Judengemeinde. Konrad weiß nur einen Zufluchtsort: die Wolkenburg im nahe gelegenen Siebengebirge.

Doch auf der Wolkenburg erwarten Konrad dunkle Geheimnisse, die offenbar mit dem Rätsel seiner unbekannten Herkunft zu tun haben. Während er sich verzweifelt bemüht, Hannah vor den hasserfüllten Verfolgern zu schützen, muss er sich zugleich den Dämonen seiner Kindheit stellen

Am Freitag, 6. Juni liest Thomas Görden aus seinem in Köln, Bonn und dem Siebengebirge spielenden Roman, der fesselnd und lebendig die Wirren einer fernen Zeit schildert. Die Lesung findet um 19.30 Uhr im Sitzungssaal des historischen Linzer Rathaus am Marktplatz statt.