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Bunte Stadt mit farbigem Unterhaltungsprogramm

"Durchstarten" in Linz über die Tigerreise bis hin zu den Liebesgrüßen aus Nippes

LINZ. Linz, die Bunte Stadt am Rhein, trägt ihren Namen nicht allein wegen der vielfältigen bunten Fachwerkhäuser. Dies zeigt etwa das farbige Programm, das der Kooperationspartner der Stadtentwicklungs- und Touristikgesellschaft Linz, die Agentur kultur4bonn, im Sinne eines facettenreichen Unterhaltungs-Anstrichs für die Bunte Stadt "anmischt".

Insofern startet das Linzer Unterhaltungsprogramm für die nächsten Monate durch mit dem gleichnamigen Titel "Durchstarten" des Duos Pause & Alich am 22. November 2008, 20 Uhr, in der Stadthalle Linz am Rhein.

Auch die neue und achte Produktion der rheinischen Ausgabe der Marx-Brothers ist versponnen, bekloppt und böse, wie eh und je.

Von wegen Aufschwung! Die Kurse spielen Achterbahn. Alles fällt! Die Kurse fallen, die Werte verfallen, die Temperaturen fallen, auch wenn das Klima wärmer wird. Eine Katastrophe! Fundamentalismus, Terrrrrorismus und Globalisierung halten uns auf Trab. Und wer ist betroffen? Natürlich wir!
Sagen sich Fritz & Hermann. Und sie raten: "Durchstarten!" Bevor es eine Bauchlandung gibt. Und wie immer kämpfen sie, wenn es darauf ankommt, nicht nur miteinander und mit sich selbst, sondern auch für eine bessere Welt!

Für eine bessere Welt unternimmt die Tigerente am Sonntag, 7. Dezember 2008 auch die Große Kleine Tiger-Reise. Das Musical nach Janosch geht um 14 Uhr in der Stadthalle Linz über die Bühne.
Die Tigerente reist einmal um die ganze Welt, gezogen vom Kleinen Tiger, vom Kleinen Bären und Maya Papaya. Denn der kleine Tiger behauptet, er sei in Indien geboren, und der kleine Bär müsse den Weg dorthin suchen. So starten sie in Köln und ziehen von Kontinent zu Kontinent.
Auf dem Atlantischen Ozean, in den USA, auf Kuba, in Amazonien, Brasilien, Japan, China und schließlich in Indien erleben sie viele aufregende Abenteuer. Dabei lernen sie die Menschen der Welt, ihre Musik und ihre Lieder kennen und lieben.
Als die vier auf dem Landweg über den Bosporus endlich wieder in Köln eintreffen, feiern sie nach all den aufregenden Erlebnissen erst einmal eine große "Riesen-Sausen-Zurück-Komm-Party" - und laden alle Zuschauer dazu ein!

Das Erfolgsteam von "Bibi Blocksberg", "Benjamin Blümchen" und "Der Kleine Eisbär" (Marcell Gödde, Karl-Heinz March und Uwe Vogel) bringt die spannenden Abenteuer der Tigerente und ihren Freunden, passend zu Janoschs 75.Geburtstag, in originaler Tourneeproduktion als Wiederaufnahme auf die Bühnen des deutschsprachigen Europa.

In mitreißender und aufwendiger Inszenierung garantiert ein faszinierendes Erlebnis und ein großer Spaß für Kinder und die ganze Familie mit den Janosch Original-Figuren. Eben ein typisches Cocomico-Musical mit Herz, Verstand, packenden Bildern und mitreißender Musik. "Die Große Kleine Tiger-Reise - Das Musical nach Janosch": Eine Revue, die Groß und Klein mitnimmt auf eine fantastische Reise rund um die Welt!

Eine fantastische Reise zu "Mütterchen Russland" unternehmen am gleichen Tag, 7. Dezember, 19 Uhr, die Original Wolga Kosaken.
"Es steht ein Soldat am Wolgastrand" ist das Motto des Gala-Konzertes.

Die Wolga Kosaken dürfen im Jahr 2008 ihr 75-jähriges Bühnenjubiläum feiern und sind damit die einzigen der ehemals großen russischen Chöre, die ohne Unterbrechung seit der Gründung Bestand hatten und auf den Bühnen der Welt präsent waren. Sie haben seitdem Millionen von Konzertbesuchern bewiesen, dass Musik, die aus dem Herzen kommt, keine Grenzen und Ideologien kennt.

Die Leitung des Ensembles liegt seit Jahren in den bewährten Händen von Alexander Petrow, der auch mit erklärenden Worten in deutscher Sprache durch das Programm führt.

Mit ihren Konzertreisen und TV-Auftritten stellen die Wolga Kosaken ständig unter Beweis, dass Sie zu den weltbesten Interpreten russischen Liedgutes gehören.

Mächtige Stimmen werden Sie in das Alte Russland entführen. Gesänge der russisch-orthodoxen Kirche und Volkslieder, Chor- und Sologesang, Balalaikaklänge, Temperament und Melancholie offenbaren Ihnen die "Russische Seele". Unter vielen anderen im Repertoire: "Abendglocken", "Eintönig erklingt das Glöcklein", "Steppe rings umher", "Ich bete an die Macht der Liebe", etc.

"Beten" ist das Stichwort für den beliebten Kölner Kabarettisten Jürgen Becker, der am Donnerstag, 15. Januar 2008, in der Bunten Stadt zu Gast ist.

Mit seinem aktuellen Soloprogramm "Ja, was glauben Sie denn?" sorgt er wieder für einen Angriff auf die Lachmuskeln. Seine kabarettistische Götterspeise beginnt am 15.01.09 um 20.00 Uhr in der Stadthalle Linz.

Die Hälfte aller Deutschen glaubt an Wunder, aber nur noch jeder Sechste glaubt einer aktuellen Forsa-Umfrage zufolge an die Unbefleckte Empfängnis der Muttergottes Maria. Dass es Gott gibt, davon sind 64% der Befragten überzeugt, aber nur 27% glauben an ein Leben nach dem Tod, dafür immerhin 11% an die Wiedergeburt. Jeder Vierte fürchtet den Teufel und zwei Drittel glauben an Schutzengel. Es wird geglaubt, was das Zeug hält. Immer schon und überall. Glauben hat Hochkonjunktur, und Weissagungen sind en vogue. Und selbst wer nichts glaubt, muss dran glauben.

Wie gewaltig ist Religion? Jürgen Becker wollte das wissen und hat sich die Mythen der Welt zur Brust genommen. Was da zum Vorschein kommt, glaubt kein Mensch. Oder wussten Sie, dass die Perser dachten, die Welt sei aus dem Körper des Lichtgottes Ormuzd herausgewachsen? Dass die Inder Gott für eine Schildkröte hielten und den Ursprung der Welt für einen Butterberg? Und hätten Sie gedacht, dass die unbefleckte Empfängnis schon bei Zarathustras Geburt eine große Rolle spielte? Auch die Idee der Auferstehung ist keine Exklusivkreation des Christentums, sondern gehörte schon 3000 Jahre vorher zum regelmäßigen Kulturprogramm der Gläubigen.

Vier Milliarden Jahre mussten wir warten, bis uns endlich mal jemand erklärt, was den Menschen wirklich vom Tier unterscheidet: Das Tier - so der Kabarettist - kann dösen, der Mensch muss lösen. Deswegen erfindet der Homo sapiens ständig etwas Neues, um sich das Leben einfacher zu machen - Autos oder elektrische Saftpressen, Flugzeuge oder Wäschetrockner. Damit spart er Energie und Zeit, mit der er aber letztendlich nicht immer was anzufangen weiß. Dann denkt er nach: über sich selber und alle anderen. Er malt sich Götter aus und erfindet Tupperparties. Das ist dann Religion. Oder Kultur. Oder Einzelhandel.

Knapp die Hälfte der Deutschen betet gelegentlich, 70% sehen den Sinn des Lebens darin, anderen zu helfen. Die Hälfte will Erfüllung im Beruf finden. Dabei meinen doch zwei Drittel, ihre Berufung sei, das Leben zu genießen.
Wie das zu vereinbaren ist, weiß der Himmel.
Doch für 47% endet "mit dem Tod alles".
Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Philosophie ist, wenn man trotzdem denkt!
Religion ist, wenn man trotzdem stirbt?

Liegen Christen und Heiden womöglich näher beisammen als Katholiken und Protestanten?
Ist der Moslem eigentlich eher katholisch oder evangelisch?
Ist der Atheist ein Heide mit Attest?
Waren die Sumerer die Rheinländer des Orients?

Von Goethe bis Benedetto, von Zarathustra bis Peter Scholl-Latour, vom Ehebrecher Abraham bis zum Klempner Eusi Erbstösser, dem das Priesteramt versagt bleibt, weil er den Betrieb des Vaters übernehmen muss - es bleiben existenzielle Fragen: Kann man Gott die Anfahrt berechnen?

Hinduismus, Exorzismus, Christentum, Islam, Judentum, Terrorismus, Buddhismus - Jürgen Becker zitiert die Mythen der Weltregionen und des Alltags auf die Bühne, würzt sie kräftig mit rheinischem Humor und schmeckt sie mit einer Prise Binsenweisheit ab. Der religiöse Appetit wird satirisch gestillt und das Erstaunen wächst, wie sehr die Freude am Unsinn die Suche nach dem Sinn beflügelt.

Heraus kommt eine kabarettistische Götterspeise der köstlichsten Art.
Nicht nur Katholiken zur geistigen Entschlackung empfohlen.

Die Macht der Provokation ist das Genre des Terminators der Comedy, Ingo Appelt. "Männer muss man schlagen!" behauptet Ingo Appelt, der mit seinem gleichnamigen Programm am Sonntag, 22. März, 2008, 20 Uhr, in der Stadthalle Linz "Stichpunkte" setzt.

Er nimmt kein Blatt vor den Mund und sagt uns allen schonungslos die Wahrheit ins Gesicht: Ingo Appelt - Pionier und das Enfant Terrible der deutschen Comedy-Szene. In seinem aktuellen Programm "Männer muss man schlagen!", eine Weiterentwicklung seines Programms "Retter der Nation", offenbart der Comedian seine aktuelle Stimmungslage: Männer sind eine zivilisatorische Katastrophe und gehören geschlagen.

Männer sind einfach gefährlich, hat Appelt erkannt. Stellen sie doch mit ihrer kindlichen Freude an jeglicher Form von Zerstörung die größtmögliche Bedrohung der Welt und im Alltag dar. Einst war der Mann der König der Menschheit, heute ist er ein testosterongesteuertes Sicherheitsrisiko in Person, ein blöder Dreckskerl. Der Mann von heute hört einfach nicht und muss erst mal wieder ein Resozialisierungsprogramm durchlaufen. Und niemand könnte diesen Auftrag besser erfüllen, als Ingo Appelt, dem einzig wahren Bewährungshelfer im Dienste seiner Majestät, der Frau!

Das Tolle ist: Es funktioniert. Die Männer sind aufgeschreckt und verängstigt. Der Verlust von Überlegenheitsgefühlen ist dabei eine schmerzliche Erfahrung. In allen Disziplinen wird er zudem überholt. Ob im Kanzleramt, im Haushalt oder bei der Familienplanung. Der Mann, einst stolzer König der Menschheit, herabgestiegen zum Sitzpinkler und nutzlosem Geburtsbeisitzer! Der Kampf um den letzten Platz hat längst begonnen.

Ingo Appelt bringt uns zwei Stunden lang Licht in die Finsternis des Lebens. Die Multifunktionswaffe gegen den modernen Geschlechterkampf spielt beeindruckend mit Komik und Kabarett, mit Imitation und Improvisation, mit Parodie und Publikum.
Ob Beziehungen, Emanzipation, Politik, Ossis, Wessis oder andere Nachbarn - Ingo Appelt verschont nichts und niemanden. Selbst vor der Kirche macht er keinen Halt. Dabei stellt Ingo Appelt wieder einmal unter Beweis, dass man mit Nettigkeit nicht weiter kommt.

Naturgemäß sieht das die rheinische Frohnatur anders. Und so überbringt das Millowitsch-Theater pünktlich zum 60. Geburtstag von Theaterchef Peter Millowitsch und zum 50-jährigen Bühnenjubiläum "Liebesgrüße aus Nippes" rund 50 Kilometer rheinaufwärts nach Linz.

Die gleichnamige Erfolgskomödie aus der Feder von Barbara Schöller und Peter Millowitsch hat einfach alles, was zu einem richtig guten Schwank dazu gehört: turbulente Verwechslungsspiele, schräge Typen und natürlich eine geballte Ladung rheinischen Humors. Urkomische Unterhaltung aus dem Hause Millowitsch eben!

Der Finanzbeamte Anton Schmitz aus Köln Nippes ist verzweifelt: seine Frau spart jeden Cent für eine Ferienwohnung in Spanien, während er das Geld dringend für die Renovierung seines Wochenendhäuschens am Rursee bräuchte. Einzige Lösung: Ein lukrativer Nebenjob muss her! Anton und sein Freund Harry, ein erfolgloser Romanautor, beschließen, ihre Dienste als Privatdetektive anzubieten. Doch schon der erste Fall bringt die beiden Möchtegern-Schnüffler in arge Bedrängnis.

Sie sollen im Auftrag von Ilse Wieland deren Mann Bodo beschatten. Als die Ermittlungen die beiden jedoch in Antons eigene Wohnung führen, Antons Tochter Steffie in den Fall verstrickt zu sein scheint, und Anton von seiner eigenen Frau Roswitha in einer eindeutig zweideutigen Situation überrascht wird, verlieren die beiden Freunde komplett den Überblick. Das Chaos scheint perfekt, doch Rettung naht - Harry hat eine zündende Idee

Freuen Sie sich auf einen herrlichen Abend mit dem beliebten kölschen Ensemble um Peter Millowitsch, der allen seinen Fans schon jetzt herzliche Grüße sendet - nämlich Liebesgrüße aus Nippes!

Eintrittskarten für die Veranstaltungen sind unter anderem erhältlich bei der Stadtentwicklungs- und Touristikgesellschaft, Touristinformation, im Rathaus der Stadt Linz (Marktplatz 14, 53545 Linz, Tel.: 02644/2526); unter: www.kultur4bonn.de sowie bei BONNTICKET und allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Eine telefonische Kartenbestellung ist unter Tel.02222-952 550 möglich.