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Linzer Kulturwochenende zum Frühlingsbeginn

Drei Tage Unterhaltung: Konzert mit Richard Wester, Linzer Tanzhaus und Comedy mit Ingo Appelt

LINZ. Dass Linz seinen Beinamen "Bunte Stadt" nicht nur den farbenfrohen Fachwerkhäusern verdankt, sondern auch seiner Angebotsvielfalt, unterstreicht das "Linzer Kulturwochenende" vom 20. bis 22. März 2009, mit dem die Bunte Stadt im Rahmen des Kulturprogramms den kalendarischen Frühling begrüßt.

Und was passt besser zu aufkeimenden Frühlingsgefühlen, als hingebungsvolle Liebeslieder? Eben damit kehrt einer der bedeutendsten Saxophonisten Deutschlands in die Heimat zurück: Richard Wester. Im Gepäck hat der "Songwriter des Saxophons" seine neue CD "Dedicated Love-Songs", die er bei seinem "Heimspiel" passend zum Frühlingsanfang am Freitag, 20. März 2009, 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) in der Stadthalle Linz am Rhein präsentiert.

Richard Wester hat ein Album mit schönsten instrumentalen Liebesliedern verfasst, die er live mit neuer Band in Szene setzt - eine kultige Berliner Besetzung mit gestandenen Persönlichkeiten der deutschen Musikszene:

Dazu zählen Ingo York (Gitarre), ehemaliger Musiker der DDR- Kultband "Pankow" und aktueller Begleiter von Ulla Meinecke sowie Rolf Hammermüller (Piano), der unter anderem auch bei Nessie Tausendschön und Meret Becker spielt. Bassist Stefan Warmuth war lange Jahre Begleiter von Klaus Hoffmann, dann musikalischer Leiter im berühmten Berliner "Wintergarten". Heute leitet er das edle "Savoy Dance Orchestra" und inszeniert Artistik-Events unter anderem mit Alfons Schubeck in Berlin und München.
Am Schlagzeug sitzt Chris Evans, der zusammen mit Richard Wester in der Urbesetzung der Ulla-Meinecke-Band und bei Stefan Waggershausen musikalisch aktiv war. Seither spielt er bei unzähligen Stars der deutschen Musikszene.
Richard Wester selbst gilt mit seinem unverwechselbaren Ton und seiner Vita als einer der bedeutendsten Saxophonisten Deutschlands.

Auf der Bühne der Stadthalle Linz am Rhein sind Richard Wester und Band mit dem neuen Programm "Dedicated Love-Songs" am Freitag, 20. März 2009, 20 Uhr (Einlass 19 Uhr), zu erleben.

Karten zum Preis von 18 Euro sind erhältlich bei der Stadtentwicklungs- und Touristikgesellschaft Linz am Rhein mbH, Touristinformation, Rathaus am Marktplatz, 53545 Linz am Rhein, Tel.: 02644 / 2526 - / 981125, Fax 02644 / 981126, Mail: info@linz.de, www.linz.de.

Weniger in's Ohr, als in's Bein geht die musikalische Reise einen Tag später am Samstag, 21. März 2009, zwischen 15 und 19 Uhr, wenn sich die Stadthalle in das Linzer Tanzhaus verwandelt.

Ausgerichtet wird das "Linzer Tanzhaus" im Rahmen des Kulturprogramms von der Volkstanzgruppe im Kulturkreis Linz und der Stadt Linz. Die Schirmherrschaft hat auch in diesem Jahr Stadtbürgermeister Adi Buchwald.

Beim Linzer Tanzhaus werden neben den heimischen Tänzern auch befreundete Volkstanzgruppen mit ihren Tänzen zu erleben sein. Mit dabei "Danza vosolvia" Oberwesel, die Muffendorfer Kirmesquadrille Bonn, die Brückenberger Trachtengruppe Bonn, die Folkloregruppe Refrath-Rösrath, die Dansgroep Pieremachochel Utrecht sowie Good friends aus Köln.

Die Tanzleitung hat Ben Schneider.
Für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt.

Und wem es nicht reichen sollte, einfach nur zuzuschauen, der darf bei gemeinsamen Tänzen wie der "Sternpolka" oder dem "Virginia Reel" getrost auch selbst das Tanzbein schwingen. Der Eintritt zum Linzer Tanzhaus ist frei.

"Schwingen" sollte dann einen Tag später am Sonntag, 22. März 2009 das Zwerchfell der Stadthallenbesucher, nachdem zuvor so manches Lachen im Halse stecken geblieben sein dürfte. Um 20 Uhr, begrüßt Linz den Terminator der Comedy - Ingo Appelt.

Männer muss man schlagen!" behauptet Ingo Appelt, der mit seinem gleichnamigen Programm in der Stadthalle Linz "Stichpunkte" setzt.

Er nimmt kein Blatt vor den Mund und sagt uns allen schonungslos die Wahrheit ins Gesicht: Ingo Appelt - Pionier und das Enfant Terrible der deutschen Comedy-Szene. In seinem aktuellen Programm "Männer muss man schlagen!", eine Weiterentwicklung seines Programms "Retter der Nation", offenbart der Comedian seine aktuelle Stimmungslage: Männer sind eine zivilisatorische Katastrophe und gehören geschlagen.

Männer sind einfach gefährlich, hat Appelt erkannt. Stellen sie doch mit ihrer kindlichen Freude an jeglicher Form von Zerstörung die größtmögliche Bedrohung der Welt und im Alltag dar. Einst war der Mann der König der Menschheit, heute ist er ein testosterongesteuertes Sicherheitsrisiko in Person, ein blöder Dreckskerl. Der Mann von heute hört einfach nicht und muss erst mal wieder ein Resozialisierungsprogramm durchlaufen. Und niemand könnte diesen Auftrag besser erfüllen, als Ingo Appelt, dem einzig wahren Bewährungshelfer im Dienste seiner Majestät, der Frau!

Das Tolle ist: Es funktioniert. Die Männer sind aufgeschreckt und verängstigt. Der Verlust von Überlegenheitsgefühlen ist dabei eine schmerzliche Erfahrung. In allen Disziplinen wird er zudem überholt. Ob im Kanzleramt, im Haushalt oder bei der Familienplanung. Der Mann, einst stolzer König der Menschheit, herabgestiegen zum Sitzpinkler und nutzlosem Geburtsbeisitzer! Der Kampf um den letzten Platz hat längst begonnen.

Ingo Appelt bringt uns zwei Stunden lang Licht in die Finsternis des Lebens. Die Multifunktionswaffe gegen den modernen Geschlechterkampf spielt beeindruckend mit Komik und Kabarett, mit Imitation und Improvisation, mit Parodie und Publikum.
Ob Beziehungen, Emanzipation, Politik, Ossis, Wessis oder andere Nachbarn - Ingo Appelt verschont nichts und niemanden. Selbst vor der Kirche macht er keinen Halt. Dabei stellt Ingo Appelt wieder einmal unter Beweis, dass man mit Nettigkeit nicht weiter kommt.

Karten zum Preis von 22 Euro bei der Stadtentwicklungs- und Touristikgesellschaft Linz am Rhein mbH, Rathaus am Markt, 53545 Linz am Rhein