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Feuerzauber und Partystimmung auf 40 Kilometern

Kommunen erwarten wieder mehr als 400.000 Gäste zu "Rhein in Flammen am Siebengebirge" zwischen Linz und Bonn - In Linz beginnt´s

LINZ/BONN "Rhein in Flammen" ist ein Event, das fest verwurzelt ist mit der gesamten Region, ein fester Bestandteil im Freizeitplaner einer ganzen Generation und inzwischen auch ein fester Baustein in den Verkaufsangeboten vieler nationaler und internationaler Reiseveranstalter. Dieses Jahr am 2. Mai 2009 öffnet sich wieder der Vorhang für ein neues Erlebnis "Rhein in Flammen".

Rund 60 festlich illuminierte Schiffe fahren von Linz nach Bonn entlang des Rheins vorbei an Burgen und geschmückten Rheinpromenaden. 1500 rotleuchtende Bengalfackeln tauchen die Sehenswürdigkeiten am Ufer in ein magisches Rot, so den Rolandsbogen, den Drachenfels oder den Petersberg. In den Städten und Gemeinden zwischen Linz und Bonn finden alljährlich Veranstaltungen mit Livemusik und Feuerwerken für die Besucher statt.

Bereits zum vierten Mal organisiert die Tourismus & Congress GmbH das Feuerwerksspektakel "Rhein in Flammen". Als 2005 der Landesverkehrsverband die Organisation des Events freigab, wurde die T&C von den Anrainerkommunen mit der Veranstaltung beauftragt. "Heute kann sich die Bilanz sehen lassen", freut sich Tilmann Flaig, "mit einem Besucherrekord im Jahr 2008 von mehr als 420.000 Gästen haben wir eine Steigerung der Besucher an der Gesamtveranstaltung von rund 40 Prozent erreicht", so Flaig. Auch die Gästezahlen auf den Rheinschiffen stiegen von 2005 bis 2008 um 26 Prozent. Neben hochwertigen Programmelementen in den einzelnen Kommunen sorgen auch ein jährlich wechselndes Feuerwerkskonzept sowie die Einführung verschiedener Themenschiffe für eine nachhaltige Qualitätssteigerung, die von den Besuchern positiv wahrgenommen wird. "Dazu zählt auch die Lichtinstallation direkt zu Beginn der Veranstaltung, wo alljährlich mit Lichterkegeln die Brücke von Remagen nachgestellt wird. Als Tor in die abendliche Fahrt hat sich diese Illumination inzwischen zum Symbol der gesamten Veranstaltung etabliert. Gäste kommen nach Remagen um diesen emotionalen Moment zu erleben. Auch Reiseveranstalter werben mit diesem Bild für unser ‚Rhein in Flammen', berichtet der Tourismus-Chef.

Mit einer neuen Werbelinie präsentiert sich "Rhein in Flammen" in diesem Jahr den Bürgern der Region. Auf Initiative der Stadt Bonn wurde für alle beteiligten Kommunen von Linz bis Bonn durch die Düsseldorfer Agentur Gramm ein neues Flyer- und Poster-Erscheinungsbild entworfen. Gramm hatte die neue Bonner Marke entwickelt und sich im vergangenen Jahr bei einem Marketingwettbewerb der Stadt Bonn als Sieger durchgesetzt. "Wir freuen uns sehr, dass die Stadt Bonn sich für die Neugestaltung eingesetzt hat. Mit einem großen finanziellen wie auch gestalterischen Aufwand wurde die hohe Qualität der Gesamtveranstaltung auch in der optischen Form wiedergegeben", freut sich Tilmann Flaig, Geschäftsführer der Tourismus & Congress GmbH, Region Bonn / Rhein-Sieg / Ahrweiler (T&C).

Angelehnt an das neue Logo "Götterfunken", versprüht auch der Feuerwerksweltmeister WECO bei den sechs Höhenfeuerwerken zwischen Linz und Bonn beeindruckende Funken. Zu dem aktuellen Motto "The royal sky", das britische Feuerwerkskunst mit dem UN-Jahr der Astronomie 2009, verbindet, werden Feuerwerker aus dem benachbarten Königreich am 2. Mai den Himmel über dem Rhein mit bunten Planeten- und Sternbildern erstrahlen lassen. Ebenso wird die musiksynchrone Untermalung des Feuerzaubers in den Bonner Rheinauen von der Astronomie inspiriert. "Unsere Partner aus England ‚Festivals Fireworks' sind bekannt für Ihre präzise musiksynchrone Abstimmung der Bomben und die qualitativ hochwertige Auswahl des Materials", erklärt Torsten Sauer, Projektleiter von WECO Feuerwerke.

Wenn der Rhein in Flammen steht, ist auch an Land die Stimmung bestens. Die Rheinkommunen laden wieder mit attraktiven Programmen Bürger und Besucher ein, gemeinsam "Rhein in Flammen" zu erleben. Die Programmgestaltung der Anrainerkommunen wird in Kooperation mit der Firma BONMUSIK organisiert.

Wie in jedem Jahr startet der Konvoi mit rund 60 festlich illuminierten Schiffen vor den Toren der Stadt Linz. Mit einem musikuntermalten Feuerwerk und Rot leuchtenden bengalischen Lichtern steht dort der Rhein bereits bei der Abfahrt der Schiffsflotte in Flammen. Unter dem Motto "Lust auf Leben" begrüßt die Stadt Linz die Gäste zum Lichter-Spektakel auf den Rheinwiesen. "Hier bei uns spielt die Musik", freut sich Thomas Herschbach, Geschäftsführer der Stadtentwicklungs- und Touristikgesellschaft Linz am Rhein.

"Unsere Gäste erwartet um 21.40 Uhr wieder ein musikuntermaltes Eröffnungsfeuerwerk. Das gibt es zur gesamten Veranstaltung nur noch in Bonn", so Herschbach. Der Stadtmanager verweist zudem darauf, dass das Linzer Feuerwerk auch in diesem Jahr wieder länger andauern wird, um so den Besuchern der Linzer Landveranstaltung ebenfalls einen ausgiebigen Genuss des himmlischen Lichter-Spektakels zu ermöglichen.

Auch auf der großen Bühne in den Rheinwiesen ist gute Stimmung angesagt. Ab 15 Uhr startet direkt am Rhein das Musikprogramm. Die Bands "Wild Bunch" und "Raubwal" bringen im Wechsel ab 18 Uhr eine Mischung aus deutsch Rock Pop und Country-Klängen auf die Bühne. Für den Service zeichnet das Team des Rheinparkhotel Bucheneck verantwortlich. "Die Bunte Stadt am Rhein" bietet auch den speziellen Schiffsservice "Linz-Bonn-Linz" an, bei dem die Gäste am Steiger in/von Linz /oder auch in/von Remagen-Kripp an Bord bzw. hinterher wieder von Bord gehen. Mehr Info unter www.linz.de oder Telefon 02644 / 2526.



Gemeinsam stellten der Geschäftsführer der Tourismus & Congress GmbH, R. Tilman Flaig (2. v.r.), WECO Feuerwerks-Projektleiter Torsten Sauer (3.v.l.) Jürgen Harder und Roland Nenzel von der Bonn Musik GmbH (4. und 6.v.l.) sowie Vertreter der Kommunen, unter ihnen der Geschäftsführer der Stadtentwicklungs- und Touristikgesellschaft Linz am Rhein mbH, Stadtmanager Thomas Herschbach (2.v.l.), das diesjährige "Rhein in Flammen am Siebengebirge" zwischen Linz und Bonn im Rahmen einer Pressekonferenz in Bonn vor. Foto: CREATIV PICTURE / H.W. Lamberz