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Die Bunte Stadt zündet ein musikalisches Neujahrs-Feuerwerk

Nach dem großen Erfolg 2009: Linzer Neujahrskonzert am 1. Januar 2010 in der Stadthalle Linz wieder mit der Junge Philharmonie Köln

LINZ. Mit einem musikalischen Feuerwerk begrüßt die "Bunte Stadt" Linz am Rhein das Jahr 2010: Die Junge Philharmonie Köln mit Dirigent Volker Hartung wird im Rahmen ihrer Neujahrskonzert-Tournee mit ihrem 45-köpfigen Orchester exakt auf Neujahr am Freitag, 1. Januar 2010, 18 Uhr, in der Stadthalle Linz gastieren.

Nach dem großen Erfolg des Linzer Neujahrskonzertes 2009, wird also auch das musikalische Entree 2010 von der "Junge Philharmonie Köln" gestaltet. In jüngster Zeit ist das Orchester ebenfalls überaus erfolgreich in Irland und Russland aufgetreten. Kongenial unterstützt wird das internationale Ensemble aus der Domstadt von der Sopranistin Sabine Baron.

"Die Besucher des vergangenen Neujahrskonzertes in Linz waren von der `Junge Philharmonie Köln` restlos begeistert. Der Erfolg hat uns dazu veranlasst, das Linzer Neujahrskonzert 2010 wiederum mit diesem jungen und spritzigen Orchester zu besetzen. Dass es uns zudem gelungen ist, die `Junge Philharmonie Köln` punktgenau auf Neujahr, das auch noch auf einem Freitag fällt, gebucht zu bekommen, ist natürlich um so schöner", betonen Bürgermeister Adi Buchwald, Stadtmanager Thomas Herschbach und Michael Neißen, Chef der Agentur kultr4bonn, mit dem die Stadt seit Jahren im Kulturbereich erfolgreich zusammenarbeitet, unisono.



Passend zum Einstieg in das neue Jahr wartet das Linzer Neujahrskonzert mit einem Reigen bunter Melodien zum Jahresbeginn auf. Zu hören und zu genießen sind unter anderem: von Johann Strauss "Fledermaus", "An der schönen blauen Donau", "Schwipps-Arie" und "Frühlingsstimmen", von Franz Lehar die Arie für Sopran und Orchester "Meine Lippen, die küssen so heiß", der "Tanz der Stunden" von Amilcare Ponchielli, "Pezzo Cappriccioso" von Peter Tschaikowsky sowie Werke von Johannes Brahms, Pablo de Sarasate und Claude Debussy.

Indem die Junge Philharmonie Köln im Laufe der Jahre zu einem Interpretationsstil fand, der sich durch zupackenden Elan und erfrischendes Temperament bei unbedingter Werktreue auszeichnet, ist es ihr gelungen, durch ihr Spiel auch Menschen zu gewinnen, deren Vorlieben ursprünglich nicht im Bereich der klassischen Musik lagen.

Im Laufe des letzten Jahrzehnts hat die so genannte Globalisierung auch die Junge Philharmonie erfasst: inzwischen finden Musiker aus aller Welt ihre musikalische Heimat bei der Jungen Philharmonie Köln. Schon 1990 spielten bereits Musiker aus über 50 Nationen im Orchester. Doch wer hätte damals gedacht, dass einmal in Deutschland hervorragende Musiker aus Kolumbien, Argentinien oder sogar Südafrika auftreten würden? Heute ist das selbstverständlich, denn Verständigungsprobleme gibt es ja unter Musikern nicht - Musik ist nun einmal die einzige Sprache, die alle Nationen verstehen.

Ein weiterer Aspekt der zunehmenden Globalisierung zeigt sich in der wachsenden Zahl von Auslandstourneen der Jungen Philharmonie Köln. Der große Zuspruch beweist, dass "Klassik - Made in Germany" noch immer oder schon wieder einen herausragenden Stellenwert in der Welt hat.
Seit der Zusammenarbeit mit dem britischen Ausnahmegeiger Nigel Kennedy in den Jahren 1997-1999 gilt die Junge Philharmonie Köln als ein Orchester, das einen Platz in den oberen Etagen der klassischen Musik beanspruchen darf.

Dirigiert wird die Junge Philharmonie Köln von Volker Hartung, der zu den interessantesten Persönlichkeiten der heutigen Dirigentenszene gehört. "Sein unverwechselbarer Dirigierstil und sein exzellenter Umgang mit Musikern und Solisten sichern ihm seine große Beliebtheit bei In- und ausländischen Klangkörpern" (Wiener Abendblatt).

Volker Hartung übernahm die Position des Chefdirigenten der Jungen Philharmonie Köln im Jahr 1986. Ausgebildet in der Tradition der deutschen Sinfonik und Oper und unter dem Einfluss der Dirigenten Brockmann, Mrawinsky und Celibidache entwickelte Hartung ein besonderes Einfühlungsvermögen in die französische und slawische Musiktradition. Beeindruckt vom Einfluss Arturo Toscaninis auf die Musikwelt Amerikas, der Atmosphäre und Professionalität der dortigen Ausbildung strebt Volker Hartung eine Verbindung dieser verschiedenen interpretatorischen Kulturwelten an: Metaphysik und Vergeistigung der deutschen und slawischen Musiktradition mit der unmittelbaren, apollinisch empfundenen Disziplin und Werktreue des amerikanischen Musizierens.

Im Gegensatz zu der ausschließlich akademisch fundierten Ausbildung vieler junger Dirigenten konnte sich Hartung auf allen Gebieten der Musikpraxis entwickeln: bereits in früher Jugend als Solo-Bratschist und Kammermusiker in professioneller Umgebung beeinflusst, dann als Dirigent, Intendant und Orchestermanager gefordert und bewährt, kann Maestro Hartung sich auf ein durch tägliche Praxis gefördertes Grundwissen und einen großen Erfahrungsschatz im Umgang mit professionellen Symphonieorchestern stützen. Allenthalben also beste Voraussetzungen für ein unterhaltsames und qualitätsvolles Linzer Neujahrskonzert 2009 am Freitag, 1. Januar, 2010, 18 Uhr, in der Stadthalle Linz.

Karten für das Neujahrskonzert 2010 der Stadt Linz am 01.01.2010, 18 Uhr, mit der Junge Philharmonie Köln in der Stadthalle Linz am Rhein sind an nachfolgenden Vorverkaufsstellen erhältlich:
Touristinformation der Stadtentwicklungs- und Touristikgesellschaft Linz am Rhein mbH, Rathaus am Markt, Telefon 02644 / 2526,
Tabakwaren Klosek, Telefon 02644 602566
sowie über www.bonnticket.de und alle bekannten Vorverkaufsstellen.

Restkarten an der Abendkasse ab 17 Uhr.