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Linzer Neujahrskonzert ganz nach Wiener Art

Junge Philharmonie Köln gastiert am 1. Januar 2011 in der Stadthalle Linz - Werke von Rossini, Strauss, Tschaikowsky, Humperdinck, Sarasate, Albeniz, Bizet und anderen

LINZ. Mit einem musikalischen Feuerwerk begrüßt die "Bunte Stadt" Linz am Rhein exakt auf Neujahrstag das Jahr 2011: Die Junge Philharmonie Köln mit Dirigent Volker Hartung wird im Rahmen ihrer Neujahrskonzert-Tournee mit ihrem 45-köpfigen Orchester am Samstag, 1. Januar 2011, 18 Uhr, in der Stadthalle Linz gastieren.



Die traditionellen Neujahrskonzerte der Jungen Philharmonie Köln unter dem Dirigat von Volker Hartung führen alle Mitglieder der Jungen Philharmonie Köln wieder zusammen, nachdem sie im Laufe des Jahres in kleinen Ensembles in der ganzen Welt aufgetreten sind. So stimmen sie sich und ihr begeistertes Publikum nun schon im 21. Jahr auf die großen Sinfoniekonzerte ein, mit der sie in den großen Häusern Deutschlands auch die Kritiker überzeugen.

Das Neujahrsprogramm ist eine smarte Kombination aus Wiener-Walzer-Seligkeit und klassischen Evergreens, mit der die Solisten der Junge Philharmonie nur zu gerne ihre Virtuosität unter Beweis stellen. An Spielwitz ist also kein Mangel, ebenso wenig an Einfallsreichtum des Maestros bei der Moderation der Stücke.

"Ganz nach Wiener Art werden die beliebten, zu jedem Neujahrskonzert erwarteten Walzer von Johann Strauss erklingen und das Publikum von den Stühlen reißen. Die rasanten und witzigen Polkas werden wie der Korken aus der Champagnerflasche schiessen", verspricht Volker Hartung, der wieder mit Witz und Liebe durch das Programm führt, um dann den Taktstock zu schwingen, dass es eine Art ist. Und ehe man es sich versieht, wird das Publikum von der schönen blauen Donau an den russischen Schwanensee entführt, bald glaubt man, den Duft der Rosen des Südens zu spüren, und nur einen Augenblick später taucht der Besucher ein in die Märchenwelt von Hänsel und Gretel.

Neujahrskonzert der Stadt Linz am Rhein am 1.1.2011, 18 Uhr (Einlass 17 Uhr), Stadthalle Linz am Rhein mit der Junge Philharmonie Köln unter der Leitung von Volker Hartung.
Karten sind zum Preis von 20 € bei folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich:

Tourist-Information Linz am Rhein, Historisches Rathaus der Stadt Linz, Tel.: 02644 / 2526 oder - / 981125
Tabakwaren Klosek Linz. Telefon 02644 602566
MediMax Unkel
Hotel zur Post Waldbreitbach, Telefon 02638 926-0
BONNTICKET und alle bekannten Vorverkaufsstellen
www.kultur4bonn.de und tel. Kartenbestellung unter 02222 952550


Das vorläufige Programm (Änderungen vorbehalten):

G. Rossini Ouvertüre zu "Der Barbier von Sevilla"
J. Strauss Walzer "Rosen aus dem Süden"
P. Tschaikowsky "Tanz der Schwäne" und "Walzer" aus der "Schwanensee Suite"
E. Lalo 2. Satz aus der "Symphonie Espagnole" für Violine und Orchester
J. Strauss Champagner-Polka

Pause

E. Humperdinck Ouvertüre zu "Hänsel und Gretel"
J. Strauss "Donner und Blitz" Polka
P. de Sarasate "Navara" für 2 Violinen und Orchester
I. Albeniz "Albaicin" aus der "Iberia-Suite"
G. Bizet "Memetto" aus der "L´Arlesienne -Suite"
J. Strauss "Perpetuum mobile"
J. Strauss Walzer "An der schönen blauen Donau"

Seit 1972 ist die Junge Philharmonie Köln in der klassischen Szene ein Begriff. Unter ihrem Dach ist eine einzigartige Plattform entstanden, die jungen Profis die Gelegenheit bietet, über die Grenzen ihres Studiums und Berufslebens hinaus an außergewöhnlichen Konzert-Projekten teilzunehmen.

Den Grundstein für den Bau des Orchesters hatte Erich Kluge gelegt, der außergewöhnliche Kontrabassist der Tonhalle Zürich. Seine Idee war es, ein alternatives Kultorchester für Klassikfreaks zu schaffen. Programmkonzeption wie Musizierstil des Ensembles erlangten schnell die Sympathie des Publikums. Die Junge Philharmonie Köln trat damals noch als kleines Ensemble mit wechselnden Besetzungen auf. Für die Musiker ergab sich daher die reizvolle Perspektive, mit dem Ensemble ein oder mehrere Stücke auch als Solist vorzutragen. Diese Besonderheit zog die besten Nachwuchskräfte an und so ist das künstlerische Niveau des Ensembles bis heute immer weiter gestiegen. Im Endeffekt können die Musiker die Bühnenerfahrungen in der Jungen Philharmonie Köln als Sprungbrett in das professionelle Konzertleben nutzen - sei es eine solistische, orchestrale oder kammermusikalische Karriere. So sind die ehemaligen Mitglieder der Jungen Philharmonie Köln überall auf der Welt auf den besten Positionen der renommierten internationalen Orchester anzutreffen. Begeisterte Kritiker verliehen darum alsbald der Jungen Philharmonie Köln den Titel "Solistenschmiede".

Als Volker Hartung 1986 die künstlerische Leitung übernahm, stieß die Junge Philharmonie Köln in eine neue Dimension vor. Denn Volker Hartung präsentierte am 19.Januar 1990 das erste Sinfonieorchester der Jungen Philharmonie Köln in der soeben eröffneten Kölner Philharmonie, das denn auch gleich bis auf den letzten Platz ausverkauft war. Seitdem ist es Tradition, dass die Junge Philharmonie Köln jedes Jahr die jungen Talente als Sinfonieorchester vereint. Im Winter 2010 fand das zwanzigste Sinfoniekonzert der Junge Philharmonie Köln statt, das seinen krönenden Abschluss in der Hamburger Laeiszhalle fand, das der Kritiker der "Welt" mit diesen Worten würdigte:

"Die Instrumentationsfinessen, die Maurice Ravel dem Klavierzyklus von Mussorgskys 'Bilder einer Ausstellung' in seiner Fassung zugedacht hat, kosteten die Kölner mit Differenzierungsvermögen aus, wobei im Besonderen die Streicher durch ihre Homo- genität und Flexibilität gefielen. Mit der Risikofreude der Jugend war das Orchester in den Abend gestartet: Denn vor Smetanas Ouvertüre zur "Verkauften Braut" haben ja selbst Spitzenorchester Angst: Mit niemals verhudelten Fugeneinsätzen und feinen Crescendi bewiesen die Kölner auch hier eindeutig Moral."