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Einigung für Linzer Antikmarkt erzielt

Stadt Linz und Förderverein des Montessori-Kinderhaus vereinbaren Regelung zur Marktstruktur

LINZ. Am Wochenende vom 14. und 15. Mai 2011 findet mit dem Antik- und Trödelmarkt wieder eine der beliebtesten Veranstaltungen der Stadt Linz am Rhein statt. Im Vorfeld konnten sich die Verantwortlichen der Stadt Linz und der Förderverein "Kunterbunt" des Montessori-Kinderhaus jetzt rechtzeitig auf eine Vereinbarung zur Marktstruktur einigen.

Bekanntlich war es in den vergangenen Jahren wegen unterschiedlicher Auffassungen hinsichtlich der Beteiligung des Fördervereins mit ihrem "Blauen Café" zum Konflikt zwischen Stadt Linz sowie Stadtentwicklungs- und Touristikgesellschaft auf der einen Seite und dem Förderverein auf der anderen Seite gekommen. Auslöser war das erweiterte Angebotssortiment des Fördervereins, das für die verantwortlichen Gremien der Stadt Linz mit der Marktstruktur der populären Veranstaltung in dieser Form nicht zu vereinbaren war.

In mehreren Gesprächen wurde unter Moderation des Beigeordneten Johannes Hundrieser zwischenzeitlich eine gemeinsame Basis gefunden, auf der künftig verfahren werden kann. In dieser Vereinbarung zur Marktstruktur wird zunächst festgehalten, dass die Antik-Trödelmärkte der Stadt Linz am Rhein von hoher touristischer Relevanz sind und durch ihren bedeutenden Erlebnisfaktor und ihr Alleinstellungsmerkmal jeweils starke Besucherfrequenzen aufweisen. Der Erfolg auch dieser Veranstaltung könne unter anderem nur durch eine ausgewogene Markt-Struktur weiterhin gewährleistet sein.

Vor diesem Hintergrund wurde zwischen Stadt und Förderverein nachfolgend vereinbart, dass der Förderverein Kunterbunt e.V. Linz vom Antik-Trödelmarkt der Stadt Linz jeweils im Mai eines Jahres für gemeinnützige Zwecke kostenfrei profitieren kann, wenn versichert wird, dass das Sortiment auf den vereinbarten Rahmen beschränkt bleibt.

Auch der ehrenamtliche und hobbymäßige Charakter müsse in der Außendarstellung des Angebots und in der Durchführung erkennbar und gewährleistet sein.
Mit ihrer Unterzeichnung hat sich der Förderverein aber nicht nur zur Einhaltung dieser Regelungen verpflichtet, auch die städtischen Gremien haben damit zugesagt, dass das Blaue Café künftig wieder am auf dem städtischen Gelände rund um das HTZ-Gebäude in der Zehntgasse öffnen darf. Das Heilpädagogische Therapeutische Zentrum HTZ ist Trägerin des Montessori Kinderhaus.



Stadtbürgermeister Adi Buchwald und der Vorsitzende des Fördervereins Kunterbunt Bernd Trossen besiegelten die Einigung zum Linzer Antik-Trödelmarkt per Unterschrift in Gegenwart von (von links) Stadtmanager Thomas Herschbach, dem 2. Vorsitzenden des Fördervereins Johannes Below, Kassiererin Nicole Trossen und dem Leiter des HTZ Wilbert Peifer.