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An der schönen blauen Donau

Linzer Delegation zu Gast in der österreichischen Partnerstadt

Linz. Eine Delegation von rund 30 Teilnehmern besuchte während einer viertägigen Tour über Fronleichnam die österreichische Partnerstadt Linz/Donau. Neben kulturellen und kulinarischen Genüssen konnte man sich von der Gastfreundschaft und Herzlichkeit der 200.000 Einwohner Metropole überzeugen.

Die Gruppe um Stadtbürgermeister und Reiseführer Adi Buchwald startete bereits früh in der Nacht um an Fronleichnam gegen Mittag in Linz/Donau einzutreffen. Die Stadtentwicklungs- und Touristikgesellschaft hatte eine buntes und abwechlsungsreiches Programm rund um die oberösterreichische Großstadt (die im Jahr 2009 übrigens Europäischen Kulturhauptstadt war) zusammengestellt, bei dem für Jung und Alt etwas dabei war.

So besuchte die Delegation am ersten Tag den berühmten St. Florians Stift, zu dem bereits seit den 1940er Jahren persönliche Linz-Linzer Kontakte bestehen. Über dem Grab des Märtyrers Florian entstand aus einer Wallfahrtsstätte eine klosterähnliche Niederlassung, die Mauerreste unter der Stiftsbasilika weisen bis ins 4. Jahrhundert zurück. Ein spannender Rundgang führte die Gruppe aus der Bunten Stadt durch die jahrhunderte alte Geschichte mit Kunstschätzen und allerlei Anekdoten, außerdem besuchte man das Grab des berühmtesten Sohns von Linz/Donau: Der weltberühmte Komponist und Orgelspieler Anton Bruckner, der bereits seine Jugend bei den Sängerknaben von St. Florian verbracht hatte.



Vor dem Pöstlingsberg, dem Hausberg der Partnerstadt Linz/Donau, freuen sich die Teilnehmer der Reise auf weitere beeindruckende Erlebnisse


Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Städtefreundschaft: Bürgermeister Dr. Franz Dobusch hatte die Delegation zum Empfang im alten Rathaus eingeladen und präsentierte den Wandel der Donau-Metropole seit dem letzten offiziellen Besuch. Man war sich einig, dass Linz es von der Industriestadt, hin zu einem kulturellen Zentrum Oberösterreichs geschafft hat. In seiner Rede an die Gruppe versicherte er, dass die Städte-Partnerschaft auch in Zukunft eine wichtige Verbindung zwischen dem Rheinland und Österreich darstellen soll. Auch Stadtbürgermeister Adi Buchwald regte eine Zusammenarbeit mit der Metropole an: "Wir können von einem gemeinsamen Miteinander beide nur profitieren. Ich würde mich freuen, neue gemeinsame Projekte anzustoßen, wie z.B. einen "Künstler-Austausch"." Nach einem gemeinsamen Mittagessen folgte eine Stadtführung, die die Delegation an die wichtigsten Orte und Bauwerke der Stadt führten.

Am dritten Tag besuchten die Reisegruppe den "Hausberg" Linz/Donaus, den Pöstlingsberg. Dort bot sich die Gelegenheit die Wallfahrtsbasilika zu besichtigen und eine wunderbare Sicht über die Donau und das Panorama der Partnerstadt zu genießen. Der Abend brachte noch ein besonderes Event für die Gruppe: Das Bruckner Orchester hatte auf dem Linzer Hauptplatz zum Klassik Open-Air geladen, für die rheinische Delegation eine willkommene Gelegenheit dem Konzert zu lauschen.

Nach dem Frühstück hieß es am vierten Tag bereits wieder Abschied von der Partnerstadt zu nehmen. Die Gruppe war sich einig, dass die hervorragende Organisation, die Mischung von Programm und angemessener Freizeit in der Stadt und die Gruppenzusammensetzung zu einer unvergesslichen Reise nach Linz/Donau geführt hat.