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Rückblenden auf eine rheinische Kindheit


Autor Christoph Schmitz liest aus seinem Romandebüt
"Das Wiesenhaus"

LINZ. "Bevor ich sterbe, muss ich erzählen", ist das Leitmotiv des Titelhelden aus dem Romandebüt "Das Wiesenhaus" von Christoph Schmitz. Mit großem Einfühlungsvermögen erzählt Christoph Schmitz von einem Mann, der sich erinnert, um eine Zukunft zu haben.

Kostproben seines viel beachteten Erstlingswerks gibt der gebürtige Linzer bei einem Leseabend von Café Leber und Buch- und Papierhaus Cafitz am 31. Mai 2012, 19 Uhr, im Café Leber.

Schauplatz des Romans "Das Wiesenhaus" ist eine Kleinstadt am Rhein, die nicht von ungefähr stark an Linz erinnert.
Dort verschaffte sich schon der Urgroßvater der Familie Achtung und dort besaß auch der Großonkel Lutt eine Sattlerei.
Seine frühen Kindheitsjahre verbringt der Erzähler bei eben jenem Onkel Lutt im Wiesenhaus.
Ohne jede Spur von Sentimentalität lässt Christoph Schmitz seinen Helden in die Vergangenheit abtauchen.
Virtuos vermittelt der Autor dabei den Strukturwandel der Bundesrepublik.
Die Trauer um den Verlust der Verwurzelung in dem rheinisch-katholischen und von Traditionen geprägten Ambiente, die immer auch Anpassung verlangte, wird dabei spürbar.

Karten zu dieser Lesung am 31.05.2012, 19.00 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr) im Café Leber, Am Burgplatz in Linz sind im Vorverkauf zum Preis von 6 € im Café Leber selbst sowie beim Buch- und Papierhaus Cafitz, Am Markt 4 in Linz erhältlich.