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Ein Festival der Farbenpracht in der Bunten Stadt

Premiere des Mosaiksymposiums "Reich der Farben und des Lichts" vom 8. - 14. Oktober in Linz am Rhein

Linz. Die Bunte Stadt am Rhein fügt ihrer ohnehin schon farbenfrohen Platte attraktiver Angebote nun im wörtlichen Sinne "bunte Mosaiksteine" hinzu: Das Mosaiksymposium "Reich der Farben und des Lichts" in Linz vom 8. - 14. Oktober 2012.

Hinter diesem Projekt steht der bundesweit tätige Verein "Deutsche Organisation für Mosaikkunst "(DOMO), der schon seit seinen Anfängen im Jahr 2008 die Idee entwickelt hatte, ein Mosaik-Symposium in Deutschland zu realisieren. Bis jetzt zeigte der Dachverband eher bei Einzelpräsentationen wie der Ausstellung "Steinreich" in Berlin oder dem Strandmosaik-Festival in Rantum auf Sylt öffentlich Flagge. Nun reiht sich also Linz am Rhein ein und das mit einem augenfälligen "Ausrufezeichen" aus vielen tausend bunten Steinen: "An der Mauer am Altgymnasium wird ein rund 35 Meter langes und 50 Zentimeter hohes Wandfries mit Linz-Motiven angebracht, für das Schüler des Martinus-Gymnasiums die Vorlage geliefert haben", ist Stadtmanager Thomas Herschbach davon überzeugt, demnächst eine neue Sehenswürdigkeit in Linz vermarkten zu können.

In der Bunten Stadt wird zwar auch das gemeinsame Arbeiten und der Austausch unter Mosaikkünstlern Thema sein, aber das "Reich der Farben und des Lichts" ist in Linz beileibe nicht einer geschlossenen Gesellschaft vorbehalten:

DOMO-Vorsitzender Thomes Denker: "Uns ist es gleichzeitig wichtig, das Mosaikschaffen in Deutschland durch dieses Symposium für die Öffentlichkeit, aber auch für die Kunstszene, sichtbarer zu machen." Dabei legt der stellvertretende Bürgermeister Heinz Paffhausen besonderen Wert darauf, dass in dieses Gesamtkunstwerk verschiedener Mosaik-Bausteine auch Linzer Einrichtungen aller Generationen eingebunden sind. "Von den Kindergärten bis hin zum Seniorenstift St. Antonius wirken Linzerinnen und Linzer aktiv mit und schaffen somit ein Wir-Gefühl, dass über die Veranstaltung hinaus Zeichen setzt", unterstreicht der Beigeordnete. Bei dieser ersten Veranstaltung dieser Art in Deutschland arbeitet der Verein eng mit der Stadt Linz, die das Projekt auch im Rahmen ihres Kulturprogramms und über ihre Kulturstiftung "Stadtsparkasse Linz am Rhein - der Stadt Linz am Rhein" unterstützt, so wie der Stadtentwicklungs- und Touristikgesellschaft mbH zusammen.

Die Teilnahme am Mosaiksymposium bietet neben einem Grundprogramm, gefüllt mit Fachvorträgen am Donnerstag, 11.10. und Freitag, 12.10. und dem Festabend im historischen Alten Rathaus in Linz am Mittwochabend (10.10.), individuell zubuchbare Workshop-Module Die einzelnen Workshops, die als Zusatzmodule zur Teilnahme gebucht werden müssen, finden von Montag, 8.10. bis Mittwoch, 10.10. statt.

Die Beschreibungen der Workshops, der Vorträge und des Rahmenprogramms finden sich auf der Homepage der DOMO (www.domo-ev.de/Symposium).
Bereits im Vorfeld des Symposiums wird eine Mosaikausstellung in der St. Martin-Kirche in Linz vom 15. September bis 11. November 2012 präsentiert. Zur Vernissage sind alle Kunstliebhaber und Interessenten herzlich eingeladen. Am Samstag, den 13. Oktober um 18.30 Uhr findet im Rahmen des Symposiums eine offizielle Vorstellung der Exponate in der Kirche statt.

Gleichzeitig entstehen im Zuge der Symposiums-Planung mit der Stadt Linz mehrere Mosaikprojekte mit Kindern und Jugendlichen in Kooperation mit Schulen und Kindergärten.
Das Wochenende 13. und 14. Oktober soll geprägt sein durch offenen Austausch und freies Arbeiten - allein oder zusammen - mit dem Publikum, mit den Linzern und den Gästen von Linz. Das Domo-Zelt dient als zentraler Treffpunkt im Zentrum der Altstadt von Linz. Neben der Stadthalle gelegen, soll es Informationen über die einzelnen Mosaikkünstler, über die DOMO, über Technik und Historie des Mosaiks bieten, aber auch einfach Kommunikationspunkt für alle Anliegen und Aktionen sein.

An diesem Wochenende werden, angezogen durch andere touristische Events der Stadt Linz, sehr viele Gäste erwartet - davon zeigt sich auch der Waldbreitbacher Mosaikkünstler Walter Rams überzeugt:
"Da die DOMO ein bundesweit tätiger Verein ist, stellt sich die Stadt Linz mit ihrer zentralen Lage zwischen den Ballungszentren Rhein-Main und Köln/ Bonn-Ruhrgebiet neben dem Charme der malerischen Altstadt natürlich als ideal für unsere Veranstaltung dar. Hinzu kommen die kurzen und fußläufigen Wege innerhalb der Altstadt zu den verschiedenen Veranstaltungsorten."



Während Judith Lebski und ihr jüngerer Bruder Lars dem Beigeordneten der Stadt Linz, Heinz Paffhausen, und Stadtmanager Thomas Herschbach kunsthandwerkliches Geschick zeigen, präsentiert Mosaikkünstlerin Doris Scheuermann mit dem "Afrika-Mosaik" eines der Mosaikwerke, das Viertklässler der Linzer Bürgermeister Castenholz-Grundschule unter ihrer Anleitung geschaffen hatten.