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Linz war wieder Ziel hunderter Pilger

Weitere Schiffswallfahrt des Niederrheins führte zur Marienkirche

Linz. Dass die Bunte Stadt Linz mehr an Sehenswürdigkeiten zu bieten hat als ihre farbenprächtigen Fachwerkbauten, denen sie ihren Namen verdankt, liegt vor allem auch an ihren religiösen Wahrzeichen. So machen etwa die Pfarrkirche St. Martin und die Mariensäule, die frisch renoviert in neuem Glanz erstrahlt, Linz am Rhein nicht nur für Touristen, sondern auch für Gläubige zu einem inspirierenden Ort. Kein Wunder, dass immer wieder Pilgerreisen nach Linz führen. Und dort ist stets der Altar aus der alten Ratskapelle in der Marienkirche des Sehens würdig.

Eben dorthin führte am vergangenen Donnerstag die Schiffswallfahrt des Niederrheins. Vom Schiffsanleger aus, zog sich die Prozession der rund 500 Gläubigen durch das Rheintor und über den Marktplatz hoch zur Marienkirche, um Andacht vor dem bekannten Altar zu halten. Bereits im Juni war, ebenfalls vom Niederrhein, eine Schiffswallfahrt nach Linz gekommen.

Nur einen Steinwurf von der Marienkirche entfernt thront majestätisch die St. Martinkirche. Die vermeintlich älteste Gottesstätte in Linz steht Ende August bei den Feierlichkeiten 800 Jahre Kirchweih St. Martin Linz“ im Blickpunkt.

Am Sonntag, 24. August 2014, wird das Jubiläum mit einem Pontifikalamt um 11 Uhr in der Marienkirche (vorher um 10.30 Uhr Statio in St. Martin) mit Weihbischof Jörg Michael Peters und anschließendem Empfang für die Öffentlichkeit in der Stadthalle zelebriert.

Kernstück des nostalgischen Linzer Kirchweihfestes vom 29.-31. August 2014 ist dann der Marktplatz mit historischen Fahrgeschäften vom Münchener Oktoberfest. Zusätzlich versetzen Linzer Vereine und Einrichtungen die Festbesucher in frühere Zeiten.


Gottesmutter Maria breitete ihren Mantel am vergangenen Donnerstag von der Spitze der Mariensäule auch für die rund 500 PiIger der Schiffswallfahrt des Niederrheins aus.